In einer angenehmen Atmosphäre mit netten Leuten lernt es sich halt einfach besser. Für dieses angenehme Umfeld waren nicht zuletzt auch die Dozenten verantwortlich: alle sehr engagiert, kompetent und unheimlich lieb. Ein - selbstredend - wichtiger Faktor. Das führt mich zum eigentlichen Unterricht. Dieser war abwechslungsreich gestaltet. Zum einen gab es „normale“ Übungen und Lektionen im Lehr- und Grammatikübungs-Buch.
Daneben hörten wir Lieder und Hörspiele auf Schwedisch, diskutierten paar- oder gruppenweise, mussten Geschichte erzählen, Diktate schreiben. Teilweise lockerten Spiele zu Grammatik und Vokabular die Lektionen auf. Nachmittags dann vor allem Ausspracheübungen. Und schließlich konnten wir zum Abschluss ein „normales“ schwedisches Buch lesen – und auch wenn dies ein Kinderbuch war, so zeigte es doch, wie viel man in den Wochen gelernt hatte. Was uns zum Stichwort Nutzen bringt. Mit einem Wort: hoch. Ich habe sehr viel gelernt in den drei Wochen. Als ich nach Uppsala fuhr, konnte ich zwar einige Phrasen Schwedisch sprechen und es auch ein wenig verstehen. Kein Vergleich jedoch mit den Kenntnissen nach dem Kurs. Die Angaben der Ziele der einzelnen Kurse auf Glossas Website sind nicht übertrieben – eigene engagierte Mitarbeit vorausgesetzt, lernt man sehr viel.
Zum Schluss noch etwas zu den extracurricularen Aktivitäten und Aspekten. In der Schule wurde jeden Dienstag und Donnerstag Abend ein schwedischer Film gezeigt. Auch wenn es natürlich äußerst subjektiv ist, wenn ich schreibe, diese Filme waren alle sehr gut, so lässt sich vielleicht doch festhalten: es war eine unterhaltsame Gelegenheit, die eigenen Schwedischkenntnisse anzuwenden. Außerdem stand noch ein von Glossa organisierter Ausflug nach Stockholm auf dem Programm. Und ansonsten? Uppsala ist schön, die Umgebung ebenso, Stockholm ist nahe, die Menschen freundlich – auf nach Schweden!